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SOLO: David Werker – Plötzlich seriös

Plötzlich seriös
Eben noch mit dem Capri-Sonnen-Strohhalm versucht grüne Frösche aus der süßen Tüte aufzupusten, stellt David Werker fest: Ihm schmeckt jetzt Rotwein! Selbst wenn er die Cola weglässt und den Merlot pur trinkt – es mundet! Ja, wie alt ist er denn?! Vor Schreck wäre ihm fast die Pfeife aus dem Mund gefallen…!

Mitte Dreißig besteht kein Zweifel: Über Nacht hat das schicke Leben als Erwachsener begonnen, mit all seinen Annehmlichkeiten. Mittagsschlaf? Früher ein Grund zu heulen, heute ein Genuss!Überall wird geheiratet als würden die Pastoren knapp, zu Ferienbeginn werden mit Kind und Kegel in der Sportedition vom Ford-Transit die Ausfahrten nach Zeeland verstopft und mit der extra eingeübten Erwachsenenunterschrift neuerdings Baufinanzierungen abgeschlossen.Die Welt ist im Wandel und mit ihr das Kopfkino von David: Wieso bestellen wir zum Netflix-Abend eine runde Pizza in quadratischen Kartons und verspeisen sie in Dreiecken? Kann man mit dem günstigsten 3D-Drucker einfach den teuersten ausdrucken? Und wenn neben den Selbstbedienungskassen die letzte Kassiererin aus Fleisch und Blut drei Leberflecken im Gesicht hat – sammelt sie dann auch Punkte?

Erleben Sie, wie es David Werker als gestandenem „Hobbyerwachsenen“ gelingt, sich durch das kunterbunte Gesprächschaos von der Kita-Plätze-Vergabe-Mafia bis zu Männer Haartönungsprodukten im Farbton Avocadokern seidenmatt zu kämpfen, ohne dabei permanent als das „Kind im Manne“ aufzufliegen!Keine Fake-News: Wir alle sind über Nacht unglaublich anständig geworden, und David Werker stellt nüchtern fest: Wie crazy-baisy ist das denn, bitte!

Erleben Sie den Gewinner der Quatsch Comedy Club Talentschmiede und Träger des Deutschen Comedypreises als bester Newcomer mit seiner neuen spektakulären Show auf der Suche nach dem heimlichen Kind in uns allen und gehen Sie der Frage auf den Grund: Wie lange werden wir mit unserer täuschend echten „Erwachsenentarnung“ noch durchkommen, ehe wir auflösen: Plötzlich seriös? Na sicher *kicher*!

* Fotograf: Johannes Boventer

SOLO: MAXI GSTETTENBAUER – Lieber Maxi als normal!

„Lieber Maxi als normal!“
Normal kann jeder doch Maxi kann nur einer!
Nach „Nerdisch By Nature“ und „Maxipedia“ wächst der kellergebräunte Comedy-Nerd in „Lieber Maxi als normal!“ immer weiter zum scharfen Beobachter des Alltags heran.
Normal war nie ein Fall für Maxi (Gstettenbauer). Keine klassische Ausbildung, kein Studium, nicht mal Abitur! Was für jeden anderen Beruf eine Katastrophe wäre ist für die Comedy genau richtig! Von der Schule direkt nach Köln in die Comedy-Welt!
Seit acht Jahren tummelt sich der bekennende Sonnenvermeider auf den Bühnen dieses Landes und redet über die Dinge, die ihn am meisten beschäftigen und teilt seine Verwunderung mit dem Publikum. Über 3 Millionen Klicks auf YouTube, zahlreiche TV-Auftritte und die Auszeichnung mit dem Jury- Preis des großen Kleinkunstfestivals 2016 sprechen für sich.

SOLO: Tutty Tran – Augen zu und durch

Dabei wird niemand verschont. Egal ob es seine ehemalige schwarze Arbeitskollegin ist, die übrigens der Meinung ist, sie sei „Karamell“, oder es aufgrund der Aussprache seines Vaters immer wieder zu Problemen im Alltag kommt. Ein ganz normaler Einkauf auf dem Markt ist genauso wie der damalige Vietnamkrieg: Kann man machen, muss man aber nicht.

„Ching, Chang, Chong, Chinese im Karton. „

„Ich bin Vietnamese!“

„- Ist das nicht Jacke wie Hose? „

Mit solchen und anderen Sprüchen ist der gebürtige Berliner aufgewachsen und musste sich bereits im Kindesalter gegen rassistische und diskriminierende Sprüche etablieren.

Damals, wie er selbst sagt, war er ein gebrochenes Reiskörnchen. Heute weiß er gekonnt damit umzugehen und bringt seinen tiefsitzenden Schmerz mit viel Sarkasmus auf die Bühnen Deutschlands.

„Tutty, findest du es eigentlich schlimm, wenn man dich „Schlitzauge“ nennt?“ „Nö, ich seh das nicht so eng“.

SOLO: Herr Schröder – „World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“

„Es ist auch für mich die 6. Stunde!“ – Lehrer. Haben die uns nicht schon genug gequält! Mit ihren Neurosen und Eigenheiten! Muss das nun auch auf der Bühne sein?

Herr Schröder, vom Staat geprüfter Deutschlehrer und Beamter mit Frustrationshintergrund, lässt uns in seinem Live-Programm „World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“ hinter die ockerfarbene Fassade eines Pädagogentums blicken, das so modern und dynamisch ist wie ein 56k-Modem. Der Pauker mit Pultstatus hat die Seite gewechselt und packt ungeniert aus: über sein Leben am Korrekturrand der Gesellschaft, über intellektuell barrierefreien Unterricht, die Schulhof-Lebenserwartung heutiger Pubertiere und die Notenvergabe nach objektivem
Sympathieprinzip. Er weiß, was es bedeutet, von hochbegabten, unter Nussallergie leidenden Bionade-Bengeln als Korrekturensohn und Cordjackett-Opfer gedemütigt zu werden.

Aber was macht einen guten Lehrer eigentlich aus? Herr Schröder verrät uns die ultimative Antwort: Empathie – SPÜREN, in welche Schublade das Kind passt. Es kommt halt aufs Gefühl an, wie bei der Kommasetzung.

In „World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“ nimmt uns Herr Schröder mit auf einen therapeutischen Trip durch die Bildungsbrutstätten unserer Zeit. Liebevoll-zynisch kuriert er unser ganz persönliches Schultrauma, und nach wenigen Augenblicken hat man das Gefühl, man sitzt wieder mittendrin im Klassenzimmer.

SOLO: NIKITA MILLER – Auf dem Weg ein Mann zu werden

Nikita Miller mit seinem aktuellen Bühnenprogramm.

Auf dem Weg ein Mann zu werden Nikita Miller, auf der Suche nach der großen Liebe, durchlebt dabei einen Fehlschlag nach dem anderen bis ihm gesagt wird: „Hör endlich auf, deine Zeit damit zu verschwenden nach der richtigen Frau zu suchen. Versuch stattdessen endlich mal zum richtigen Mann zu werden.“
Doch was macht einen Mann aus? Wenn ich den richtigen Job habe, bin ich ein Mann. Oder muss ich einfach nur viel Geld verdienen? Muss ich hart und intelligent sein? Oder ist Intelligenz nur etwas für Vollidioten? Wie gehe ich mit Frauen um, und wie mit anderen Männern?
Beim Ausleben fremder Prinzipien wird Nikita Miller immer wieder vor den Kopf gestoßen. Somit steht für ihn fest: Den Weg, ein Mann zu werden, muss er alleine gehen. Und dabei stößt er auf so manche Erkenntnis.

Sulaiman Masomi „Morgen – Land“

Das neue Programm des afghanisch-deutschen Poetry Slammers und Kabarettisten Sulaiman Masomi erstmals in Mannheim!
Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft.
Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.
Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen – Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm.
Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird.
Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe Institut.
Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun Sie zum Tanz.
Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.
„Sulaiman ist der Beste und Schönste und in zehn Jahren ist er auch noch alt und populär, also gucken Sie ihn sich an, so lange Sie es sich noch leisten können.“ (Helene Bockhorst)
„Der Typ ist ein Genie.“ (Torsten Sträter)
„Wegen Dir sind die Russen einmarschiert“ (Seine Mutter)

SOLO: Tutty Tran – Augen zu und durch

Dabei wird niemand verschont. Egal ob es seine ehemalige schwarze Arbeitskollegin ist, die übrigens der Meinung ist, sie sei „Karamell“, oder es aufgrund der Aussprache seines Vaters immer wieder zu Problemen im Alltag kommt. Ein ganz normaler Einkauf auf dem Markt ist genauso wie der damalige Vietnamkrieg: Kann man machen, muss man aber nicht.

„Ching, Chang, Chong, Chinese im Karton. „

„Ich bin Vietnamese!“

„- Ist das nicht Jacke wie Hose? „

Mit solchen und anderen Sprüchen ist der gebürtige Berliner aufgewachsen und musste sich bereits im Kindesalter gegen rassistische und diskriminierende Sprüche etablieren.

Damals, wie er selbst sagt, war er ein gebrochenes Reiskörnchen. Heute weiß er gekonnt damit umzugehen und bringt seinen tiefsitzenden Schmerz mit viel Sarkasmus auf die Bühnen Deutschlands.

„Tutty, findest du es eigentlich schlimm, wenn man dich „Schlitzauge“ nennt?“ „Nö, ich seh das nicht so eng“.